Mittwoch, 6. Januar 2016



















REFLEXION ÜBER DEN HÜGEL

Dort, in dieser Berglandschaft, im Haus auf dem Hügel
hüten die Mauern den Hauch einer anderen Epoche
Erinnerungen an jugendlichen Mut, kühnen Enthusiasmus. 

Sehnsucht nach dem Vergangenen
über die Dämmerung des Daseins nachdenken

an einem arglosen Sonntagnachmittag.
Die Haut im Nebel gelöst
die Stimmung der Leere ausgesetzt. 


Ich beobachte die Zeiger einer Uhr, sie stehen still
wie die Zeit, die uns eines Tages verlassen wird
erschöpft davon, immer wieder durchzureisen. 

Wir kommen wie in der Hauptverkehrzeit zur Welt
temperamentvoll und entschlossen. 

Wir werden – hoffe ich – ruhig und ermüdet gehen
wie nach einer langen Wanderung. 

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen