Montag, 4. Januar 2016


LIEBESGEDICHT 

Du kamst mit deinem brennenden Herz
rot wie Feuer
verschüttetest dein Sommerlächeln
wie die Kalligraphie einer neuen Sprache. 


Ein Hurrikan, der hartnäckige Überzeugungen
aus der Welt wischt,
fesselnde Kühnheit einer Liebe
geheimnisvoll und beeindruckend. 


Wie ein Rätsel,
das aus einer unvermeidlichen Herausforderung entstand,

so schön wie unerwartet. 

Du hast in mir diesen Raureif gefunden,
der den Winter bedeckt,
die Trägheit eines ummauerten Skeptikers

in den Schatten der Wanderpfade geflüchtet
vom anstrengenden Wortschwall
der irdischen Ereignisse überfordert. 

Meine Bedenken störten deinen Regenbogen.
Ich versprach dir eine neue Haltung des Vertrauens:

aufzuhören, mit meiner Art „grauen Star“
den Zusammenbruch der Welt zu beobachten.
Und zu versuchen, mich in deinem neuen Szenario zu finden

frisch und voller Hoffnung. 

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