Mittwoch, 9. Dezember 2015


TRAUM 

Die Kälte schiebt mich in deine Höhle
wo das Zittern meines Schluchzens sich schützt

Das Feuer deiner Netzhaut umarmt meine Ängste
und Rauch reinigt die Rätsel 

Du hast ein Bett zwischen deine Beine gemacht
um meine Träume zu wiegen

Ich wache auf der Wiese deiner Hände
die gleichen, die die Falten der Betttücher glätten

die Gartenerde rühren
und das Gähnen der Pflanzen streicheln 


Ich atme die Poren deiner Haut, eingebettet,
und ernähre mich aus der Seele deiner Kritzeleien 




Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen