NACHHALTIGE KOMMUNIKATION
An jedem Tag, der vergeht, bekennen wir uns, mit der
Gleichmässigkeit eines Mantras, zur Notwendigkeit einer
nachhaltigen Wirtschaft, um den Untergang der Welt zu
vermeiden.
Auch beim sprachlichen Ausdruck brauchen wir ein nachhaltiges
Vorgehen. Weder verfügt die Person, die am meisten spricht, über
grösseres Wissen, noch haben diejenigen, die am lautesten
schreien, mehr Grund dafür als andere.
Die Welt ist müde von unerträglichen Schwätzern und vom
Mangel an Menschen, die bereit sind zuzuhören. So wie der
Glaube das Gebet braucht, brauchen wir eine dialogische
Biodiversität.
Die Sprache ist das Rückgrat unseres Systems und ihre
gleichmütige und interaktive Aufrechterhaltung eine wesentliche
Notwendigkeit. Wir müssen sie von den Knebeln der
Wortschwälle und Anhäufungen befreien.
Die Kommunikation lebt von der Bereitschaft zuzuhören
…deiner und meiner
…von dem, das kommt und dem, das geht
wie die Bewegung einer Schaukel…

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