WEG UND ZIEL
Die Wahrheit kann umständlich und ärgerlich sein.
Das Ziel, hören wir oft und immer wieder, ist der Weg,
ääh..... der Weg?
Der Weg soll Freude machen, aber manche wollen das nicht und
viele können es nicht.
Der Weg kann Tortur, Schulden, schlaflose Nächte bedeuten,
Stress, Verlust des Arbeitplatzes, Verzweiflung und Kreuzigung
sein.
Die Wahl der Wege kann lange und steinig sein.
Der Weg ist wie eine ermüdende Reise mit dem Flugzeug,
die viele vermeiden möchten und gerne einen Privatjet wie Mick
Jager oder Lady Gaga besässen.
Das Ziel bereits in der Hand: das iPhone, um Orte zu
fotografieren, die unsere blossen Augen nicht zu schätzen wissen
und in der Lage zu sein, unseren Urlaub mit jenen zu teilen, die
5000 Kilometer entfernt sind.
Unsere Gesellschaft hat sich in der Frivolität eingerichtet: es gibt
zu viele Menschen, die eine Welt zu geniessen scheinen, in der
Zeit und Distanz nur hinderlich sind. Die Zeit ist eine Mangelware,
eine Ware, die niemand besitzt, die Distanz erfordert unnötige
Reisen – daher die Notwendigkeit eines Privatjets...
Wir leben in einer grotesken Welt, spezialisiert auf die Schaffung
von Wünschen, die so überflüssig wie lächerlich sind.
Aber: „Achtung“, werden viele Leute sagen, „das iPhone.“
„Sei nicht so ein Prediger oder Moralist!
Er oder sie verwendet es nur sehr sparsam!
Und der oder die andere nur sehr selten!
Das machen doch nur die Jugendlichen!“
Ich denke: „Klar, die Jugendlichen!
Die Jugendlichen, das sind immer mehr,
jetzt auch schon diejenigen um 65!“
Freitag, 11. November 2016
DISKREPANZ
Der Verstand ist ein Begriff,
der so verworren wie fehlerhaft ist
und das Herz ein Gerät, so unberechenbar wie wankelmütig.
Schlägt der Verstand eine Gewissheit vor,
ist das Herz nicht einverstanden.
Taucht aus dem Herzen ein Gefühlausbruch auf,
anästhesiert ihn der Verstand.
In dieser Kluft zwischen Erwünschtem und Zufälligem,
dem Rationalen und dem Erstaunlichen, gewinnt manchmal das
Herz...
Blaise Pascal sagte: „Das Herz hat Gründe, die der Verstand nicht
versteht.“
EGO
Das Ego ist ein ähnliches Phänomen wie die Schwankungen des
Aktienmarktes. Wenn die Börse steigt und an einigen Orten dieses
Planeten die Märkte vor Freude springen, bleiben doch weiterhin
Millionen von Menschen arm.
Wenn das Ego unserer Weisheit und unseres Selbstgefallens
übermässig steigt und es sich auf dem Thron bequem macht, sinkt
Mitmenschen. Ein Teil dieser Welt braucht weniger narzisstisches
und mehr ausgewogenes Verhalten.
Das Ego kann auch still werden, meditieren, wandern, Yoga, Tai
Chi oder Pilates machen.
Chi oder Pilates machen.
ALTER
Der Knorpel verschleisst sich, die Muskeln werden weicher
gereizte Nerven, schmerzende Knochen
wir vergessen Dinge…
Wir kommen in der Reife des Lebens an
die viele mit dem Alter gleichsetzen.
Das wahre Altsein jedoch ist Sturheit
oder reine zügellose Negativität
wenn wir denken, dass alles gesagt ist
und wir nicht bereit sind, noch etwas zu lernen
hören wir durch eine Art geistigen Abbaus auf
empfänglich zu sein
und in der Folge weigern wir uns
unsere Ansichten zu ändern.
Der Knorpel verschleisst sich, die Muskeln werden weicher
gereizte Nerven, schmerzende Knochen
wir vergessen Dinge…
Wir kommen in der Reife des Lebens an
die viele mit dem Alter gleichsetzen.
Das wahre Altsein jedoch ist Sturheit
oder reine zügellose Negativität
wenn wir denken, dass alles gesagt ist
und wir nicht bereit sind, noch etwas zu lernen
hören wir durch eine Art geistigen Abbaus auf
empfänglich zu sein
und in der Folge weigern wir uns
unsere Ansichten zu ändern.
FREIHEIT
Wir verschwenden zu viel Zeit damit, uns zu wiederholen
wie das Läuten der Kirchenglocken
die das Glaubensbekenntnis, das uns stützt, bekräftigen sollen
wie ein persönliches unbewusstes Evangelium
das unsere Vernunft schützt.
Wenn wir noch nicht bereit sind, verbrannt zu werden und
wir danach streben, noch eine Weile auf dieser Welt zu leben
müssen wir uns grosszügig anstrengen.
Gandhi sagte: „Um nicht blind zu werden,
muss man anfangen, nicht taub zu sein“,
zuhören, lernen, empfänglich sein…
Das erfordert eine Technik voller Stoizismus:
„das Erweitern unserer Dimensionen der Freiheit“,
eine herkulische Aufgabe in den Zeiten, in denen wir leben!
Wenn wir unsere Tempelwände verkleinern
und der Langlebigkeit den Durchgang erleichtern wollen,
ist das Thema unvermeidlich:
es gibt weder einen anderen Weg noch ein anderes Leben
Wir verschwenden zu viel Zeit damit, uns zu wiederholen
wie das Läuten der Kirchenglocken
die das Glaubensbekenntnis, das uns stützt, bekräftigen sollen
wie ein persönliches unbewusstes Evangelium
das unsere Vernunft schützt.
Wenn wir noch nicht bereit sind, verbrannt zu werden und
wir danach streben, noch eine Weile auf dieser Welt zu leben
müssen wir uns grosszügig anstrengen.
Gandhi sagte: „Um nicht blind zu werden,
muss man anfangen, nicht taub zu sein“,
zuhören, lernen, empfänglich sein…
Das erfordert eine Technik voller Stoizismus:
„das Erweitern unserer Dimensionen der Freiheit“,
eine herkulische Aufgabe in den Zeiten, in denen wir leben!
Wenn wir unsere Tempelwände verkleinern
und der Langlebigkeit den Durchgang erleichtern wollen,
ist das Thema unvermeidlich:
es gibt weder einen anderen Weg noch ein anderes Leben
NACHHALTIGE KOMMUNIKATION
An jedem Tag, der vergeht, bekennen wir uns, mit der
Gleichmässigkeit eines Mantras, zur Notwendigkeit einer
nachhaltigen Wirtschaft, um den Untergang der Welt zu
vermeiden.
Auch beim sprachlichen Ausdruck brauchen wir ein nachhaltiges
Vorgehen. Weder verfügt die Person, die am meisten spricht, über
grösseres Wissen, noch haben diejenigen, die am lautesten
schreien, mehr Grund dafür als andere.
Die Welt ist müde von unerträglichen Schwätzern und vom
Mangel an Menschen, die bereit sind zuzuhören. So wie der
Glaube das Gebet braucht, brauchen wir eine dialogische
Biodiversität.
Die Sprache ist das Rückgrat unseres Systems und ihre
gleichmütige und interaktive Aufrechterhaltung eine wesentliche
Notwendigkeit. Wir müssen sie von den Knebeln der
Wortschwälle und Anhäufungen befreien.
Die Kommunikation lebt von der Bereitschaft zuzuhören
…deiner und meiner
…von dem, das kommt und dem, das geht
wie die Bewegung einer Schaukel…
An jedem Tag, der vergeht, bekennen wir uns, mit der
Gleichmässigkeit eines Mantras, zur Notwendigkeit einer
nachhaltigen Wirtschaft, um den Untergang der Welt zu
vermeiden.
Auch beim sprachlichen Ausdruck brauchen wir ein nachhaltiges
Vorgehen. Weder verfügt die Person, die am meisten spricht, über
grösseres Wissen, noch haben diejenigen, die am lautesten
schreien, mehr Grund dafür als andere.
Die Welt ist müde von unerträglichen Schwätzern und vom
Mangel an Menschen, die bereit sind zuzuhören. So wie der
Glaube das Gebet braucht, brauchen wir eine dialogische
Biodiversität.
Die Sprache ist das Rückgrat unseres Systems und ihre
gleichmütige und interaktive Aufrechterhaltung eine wesentliche
Notwendigkeit. Wir müssen sie von den Knebeln der
Wortschwälle und Anhäufungen befreien.
Die Kommunikation lebt von der Bereitschaft zuzuhören
…deiner und meiner
…von dem, das kommt und dem, das geht
wie die Bewegung einer Schaukel…
VERBALE INKONTINENZ
Ich weiss, dass du sprechen kannst
ungehemmt wie ein reissender Strom
Anhäufung von Kenntnissen
schmückt deine Geschwätzigkeit
du wiederholst dein Geplapper
mit der Beharrlichkeit eines Papageis
das Trampeln deiner Angst
wurde unbewusste Gewohnheit
und deine gefrässige Beredsamkeit
die Qual deiner Bekannten.
Ich frage dich:
Habst du schon einmal das gurgelnde Wasser
eines Bachs murmeln gehört?
Das Wort anderer, bettelnd um einen schmalen Platz
im Schaukelstuhl deiner Eitelkeit?
––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––
Ich nehme zur Kenntnis, dass du in der Lage bist
bis zur Übersättigung zu sprechen
erzähl mir nicht, was dein überladenes Gehirn denkt
ich ziehe es vor, deinem Herzen zuzuhören
wenn der Herzschlag
seinen Weg in das Dickicht findet.
Abonnieren
Kommentare (Atom)



